22 November

Tätigkeit mit Erfüllung gesucht…

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Täglich die gleichen Routinen. Als Physiotherapeutin mit der S-Bahn in die Praxis, checken welche Patienten mich heute erwarten und dann bis zum Feierabend nicht selten einen Patienten eng getaktet nach dem anderen.

Eigentlich wollte ich nach meiner Zeit in der Geschäftsführung zurück in die Physiotherapie, um wieder näher am Menschen zu arbeiten. In der Hoffnung eine Praxis gefunden zu haben, in welcher ich nach meinen Vorstellungen helfen kann und der Mensch im Mittelpunkt steht.

Doch schnell merkte ich, das Problem ist nicht die Wahl der Praxis.

Das Berufsfeld selbst füllte mich nicht aus. Körperliche Symptome konnte ich kurzfristig behandeln, für eine langfristige Besserung fehlten jedoch die Zeit und die intensivere Arbeit auf mentaler Ebene.

Klar, irgendwie habe ich versucht das einzubauen, aber der gefühlte Kampf gegen Windmühlen und die viel zu kurzen Therapieeinheiten haben mich eben auch meinen inneren Frieden gekostet, dazu die tägliche Monotonie gekoppelt mit dem Druck …

Irgendwie toll und irgendwie auch nicht das Gelbe vom Ei …

Durch Zufall erzählte mir eine Patientin von einem Coach (Ja es geht hier um Tobi), der mir helfen könne, meine Gedanken zu ordnen. Klarheit über meine innere Zerrissenheit zu bekommen.

Direkt am selben Abend schaute ich mir die Website an und informierte mich.

Was ich sah hatte Hand und Fuß, also vereinbarte ich umgehend einen Termin.

Die erste Coaching-Session fand zeitnah statt, was ich super fand, denn jetzt wollte ich auch sofort loslegen.

Endlich würde ich Klarheit darüber bekommen, was ich beruflich wirklich machen möchte.

Das Coaching-Ergebnis: Etwas Sinnstiftendes für und mit Menschen. Und es musste eben den Körper aber auch den Geist berücksichtigen, denn das vermisste ich bei meiner Arbeit als Physio sehr.

Diese gewisse Art und Weise wie Tobi mir geholfen hatte, auf Augenhöhe, locker und trotzdem mit einem klaren und zielführenden Fokus, hatte mir nicht nur ein klares Bild vermittelt (das sich sehr stimmig und richtig anfühlte).

Es hatte mich so sehr fasziniert und gedanklich nicht mehr losgelassen. Das wollte ich auch lernen! Also fragte ich was er gemacht hatte, um an diesen Punkt zu kommen …

Kurze Randnotiz: Dazu musst Du wissen, das Tobi zu vor knapp 10 Jahre lang ein Netzwerk aus Trainern und Coaches geleitet hatte und dieses vor zwei Jahre aus persönlichen Gründen geschlossen hatte. Seitdem hatte er sein Geschäft auf „Einzelkämpfer“ umgestellt.

Er erzählte mir, dass Vieles von den Logiken einer Kampfkunst abgeleitet und mit modernen Coaching Methoden gespickt ist. Dass er Coaches selbst ausgebildet hatte und ich es so in der Form wahrscheinlich woanders am Markt nicht finden würden. Doch dann erfuhr ich, er bildet leider nicht mehr aus.

Mit einem Feuerwerk an Gefühlen bin ich an diesem Tag nach Hause gefahren. Traurig: Weil ich das so wohl nicht lernen konnte. Freudig: Weil ich endlich Klarheit darüber hatte, was ich beruflich machen wollte, das „Ja!“ für die eine Sache, nach der ich mich so lange gesehnt hatte.

Also machte ich mich auf die Suche. Schließlich kann es doch nicht so schwer sein, sich zum Coach ausbilden zu lassen, dachte ich mir. Die Sache mit der Kampfkunst war schon cool, aber es gibt ja so viele Coaches, die auch ohne auskommen, dann kann ich das auch …

Nachdem ich das ganze Internet (schwöre) durchforstet hatte, die Ernüchterung! Coach werden kann man an jeder Ecke. Aber irgendwie sind Viele davon doch ganz schön gleich.

„Jana, hast Du immer noch Interesse daran von mir zu lernen, wie Du Coach werden kannst?“, hörte ich Tobis Stimme mich durchs Telefon fragen. „Nach einigem Abwiegen habe mich dazu entschieden, wenn Du Dich bei mir ausbilden lassen möchtest, dann lass uns loslegen.

Sei Dir aber bewusst: Das wird kein Bulimie-Lernen für eine Prüfung. Du wirst die Techniken der Kampfkunst und des Coachings lernen und es wird Dich verändern, sodass Du Menschen verstehen und Ihnen besser helfen kannst. Das kann aber auch zu vielen Enttäuschungen anfänglich führen …“

Ähhhh ich wollte doch Coach werden und nicht eine Life-Coaching Beratung … ?!

Aber nun gut, ich ließ mich darauf ein und begab mich in die nächste Coaching-Session.

Am Whiteboard fand ich ein Haus wieder, das lächelnd von diesem mir noch fremden, aber irgendwie auch schon vertrauten Tobi dahin gemalt wurde.

„Jana, das ist genau der Punkt: Die meisten Menschen wollen weiter kommen im Leben, geschäftlich wachsen, also Ihr Dach größer und schöner machen“

Er zeigt auf das Dach der Skizze.

„Doch vergessen sie dabei, das alles auf einem Fundament, ihrer eigenen Persönlichkeit aufgebaut ist. Wie soll das Dach wachsen, wenn das Fundament es nicht tragen kann?“

Gute Frage …

Und was ist das da zwischen dem Fundament und dem Dach? Ich wusste, dass es zu einem Haus dazu gehört, aber nicht wofür es in dieser Metapher steht.

„Das ist der Wohnraum, oder wie ich es nenne, dein soziales Umfeld: Deine Partnerschaft, Deine Kinder (wenn vorhanden), Freunde und Bekannte sowie Deine Familie. Falls Du Dich jetzt fragst, was das mit Deinem Weg zum Coach zu tun hat: Alles!“, beantwortete Tobi meine noch nicht ausgesprochene Frage.       

Die meisten Vorhaben scheitern am sozialen Umfeld, ergänzte er …

WOW! Das war alles so logisch und ganzheitlich. Irgendwie hatte ich das Gefühl in dem Moment angekommen zu sein.

Das fühlt sich so deckungsgleich zu dem an, was ich irgendwie schon so viele Jahr in mir gespürt hatte, es nur nie in so klare Worte packen konnte.

Ich musste gar nicht lange überlegen, das will ich machen!!!

Diese Worte schreibe ich 6 Monate später. Hinter mir liegt eine Reise, die ich mir niemals erlaubt hätte zu träumen, aber schau selbst:

Fakt ist …

Diese Reise hat mich so positiv verändert! Mir so viele neue Perspektiven aufgezeigt und mein Selbstbild transformiert. Kaum in Worte zu fassen!

Denn heute bin ich an dem Punkt, dass ich bereits selbst Klienten betreue und diese auf ihren Reisen unterstützen darf. Es ist unglaublich schön zu sehen was passiert, wenn der Mensch auf einmal ein klares Bild von dem bekommt, was ihn erfüllt …

Möchtest Du auch für Dich Klarheit bekommen darüber, wie Du erfüllter arbeiten und leben kannst?

Dann lies Dir bitte den Blogartikel durch: https://business-fighter.de/berufliche-neuorientierung/

Hier bekommst Du eine schöne Schritt-für-Schritt-Anleitung an der Du Dich orientieren kannst.

Viel Erfolg wünsche ich Dir dabei und freue mich, wenn ich Dich auf Deinem Weg inspirieren kann.

Liebste Grüße

Jana


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über den autor

Unser Verhalten, unsere Beweggründe, Prägungen und Entwicklungen: menschliches Verhalten interessierte mich schon immer. Mein Herzenswunsch: andere Menschen auf ihrer Reise ein kleines Stück begleiten und stärken zu dürfen. Meine Überzeugung: in jedem von uns steckt all die Stärke und Energie, die wir für unsere Träume benötigen. Mein Ziel: Frauen durch Kampfkunst und den Wachstum ihrer Stärken auf alle Herausforderungen des Lebens vorzubereiten. Kurz: Frauen zur Meisterin ihres Lebens zu machen.

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