10 Dezember

Wie kann ich mich selbst besser verkaufen 3 Tipps für Dein Selbstmarketing

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Wer sich selbst gut verkaufen kann, schafft einen Mehrwert für sein Gegenüber, wodurch Du wiederum als Konsequenz ebenfalls profitierst.

Die Fähigkeit sich und die eigenen Fähigkeiten gut selbst zu vermarkten, fällt vielen Frauen, aus meiner Erfahrung heraus, sehr schwer.

Nach dem Lesen dieses Blogartikel hast Du ein klare und trotzdem leicht umzusetzende Handlungsstrategie, die sich in der Praxis bewährt hat.

Weil es mir ein Anliegen ist, Frauen dabei zu unterstützen sich ins richtige Licht zu rücken, bekommst Du hier diesen Blogartikel als roten Faden, um Dich selbst besser zu verkaufen.

Bevor wir in die einzelnen Schritte genauer einsteigen, möchte ich noch definieren, was ich darunter verstehe, sich selbst zu verkaufen. Es geht mir hierbei darum, sich ganzheitlich als Person mit den eigenen Fähigkeiten in ein positives Licht zu rücken und gleichzeitig Werbung für sich zu machen.

Und dafür gibt viele (sinnvolle) Gelegenheiten, wie z.B.:

  • Interview für einen neuen Job oder eine andere Position
  • Gehaltsverhandlung
  • Projektbearbeitung
  • Kundenaufträge
  • Partnerschaft (-suche)

Betrachten wir das kurz aus den Augen, desjenigen, dem wir uns verkaufen wollen. Die Person ist ja auf der Suche nach einer Problemlösung.

Die logische Konsequenz daraus ist, dass wir zwei Sachen brauchen:

  • Das Vertrauen vom Gegenüber, dass wir sein Problem (er)kennen und lösen können
  • und die Fähigkeiten, dieses auch wirklich zu lösen.

Davon können wir nun ableiten, dass es verdammt wichtig ist, unseren Wert für unser Gegenüber zu kennen.

Denn an diesem Wert hängt ja, wie besprochen, ein Problem und hinter diesem Problem steht eine Emotion!

Ja, richtig gelesen! Es geht um Emotionen! Denn 95% aller Entscheidungen werden emotional getroffen, so auch die Entscheidung, ob Du einen Job, Projekt oder Auftrag bekommst.

Selbst, wenn Du jetzt sagst: Die Entscheidungen werden auf Grundlage von Zahlen gefällt. Dann bedenke bitte, dahinter steht auch nur das Bedürfnis keine Fehler zu machen und somit der Wunsch nach Sicherheit, um eine Unsicherheit bzw. Angst zu vermeiden …

Wie kann ich mich selbst besser verkaufen: Kenne Deinen Wert

Das wirft jetzt die nächste Frage auf: Zu welchem Wert möchtest Du Dich überhaupt, wo und wie verkaufen?

Es geht also darum im ersten Schritt sich selbst bewusst zu werden: Was möchte ich selbst?

Dafür können wir uns der bekannten SMART-Formel und einem Beispiel bedienen:

 Das Beispiel kurz umrissen: Du möchtest in der nächsten Gehaltsverhandlung Dein Jahresgehalt um 5.000 EUR steigern.
Wie-kann-ich-mich-selbst-besser-verkaufen

S(pezifisch): Das können wir so übernehmen. Nächstes Jahresgespräch am xx.xx.xxxx ist mein Jahresgehalt folgendes:  __________

M(essbar): 5.000 EUR sind doch ziemlich messbar, oder? Wir können dies sogar essbar machen. Wie, fragst Du Dich? Naja, nachdem Du Deine Gehaltserhöhung durchgesetzt hast, lädst Du mich einfach zum Essen ein …

A(ttraktiv): Mit 5.000 EUR mehr im Jahr kann man sich schon das eine oder andere Schöne mehr erlauben …

R(ealistisch): Grundsätzlich ja! Aber dafür sind natürlich ein paar Rahmenbedingungen notwendig, dazu gleich mehr …

T(erminiert): Das Gehalt im nächsten Jahresgespräch am xx.xx.xxxx durchsetzen.

Jetzt kennst Du Dein eigenes Ziel.

Wie kann ich mich selbst besser verkaufen: Was hat Dein Gegenüber davon?

Super! Den ersten Schritt hast Du gemacht, Du kennst jetzt Deinen eigenen Wert, doch das wirft, wie eingangs schon erwähnt, die Frage auf: Was ist für Dein Gegenüber drin?

Bleiben wir bei unserem Beispiel von oben.

Hoffentlich bist Du wie vertraglich vereinbart im letzten Jahr Deiner Tätigkeit nachgegangen und wurdest im Gegenzug von Deinem Arbeitgeber für Deine Leistung entlohnt.

Warum ich das schreibe? Weil das meistens im Coaching die Antwort ist, die ich bekomme. Ich habe im letzten Jahr xyz (zusätzlich) geleistet.

Schlüpfen wir nochmal kurz in die Schuhe des fiktiven Chefs aus diesem Beispiel. Warum sollte er Dir für Deine erbrachte Leistung jetzt mehr zahlen? Schließlich hat er das ja im letzten Jahr auch für 5.000 EUR weniger bekommen …

Es geht also darum Mehrwerte zu finden bzw. zu erschaffen von denen Dein Chef und/oder Dein Unternehmen profitieren, und der über die vertraglich vereinbarte Arbeitsleistung hinausgeht.

Wie-kann-ich-mich-selbst-besser-verkaufen

Wie kann ich mich selbst besser verkaufen: Wie sieht das im Ablauf aus?

Lass uns das Ganze jetzt mal aus dem Blickwinkel einer Urlaubsplanung betrachten. Du hast Dein Ziel festgelegt (+ 5.000 EUR) und den Weg dahin grob skizziert (Mehrwert für Dein Gegenüber).

Du wirst die Reise nur antreten können, wenn Du jetzt ins Handeln kommst. Doch Achtung, lauf bitte nicht einfach blind los…

Schließlich willst Du ja auch nicht unnötig Zeit und Energie für Dein Ziel aufwenden, oder?

Siehst Du, deswegen packen wir jetzt metaphorisch Deinen Koffer für die Reise. Dazu brauchen wir in der Regel zwei Koffer:

  • Mit wem führst Du das Gespräch
  • Und Dich selbst

Dein Gesprächspartner

Sei Dir bewusst, mit wem Du Das Gespräch führen wirst. Versuche so viel über die Ziele Deines Gegenübers herauszufinden wie möglich.

Darauf aufbauend überlege Dir, wie Du Deinen Gesprächspartner dabei unterstützen kannst diese Ziele zu erreichen.

Behalte dabei unbedingt die Ziele Deines Unternehmens im Blick…

Dich selbst

Wenn Du nicht weißt, was Deine Ziele sind, wirst Du sie nicht oder nur durch Zufall erreichen. Hierfür auch die SMART-Formel von vorhin.

Spaß beiseite, bereite Dich selbst vor und finde heraus, warum Du Dir selbst diese Ziele gesetzt hast und wie das wiederum mit den Zielen Deines Gegenübers im Einklang stehen kann.

Ein wirklicher Erfolg entsteht dann, wenn Du eine Win-Win-Situation schaffst. Diese kannst Du dann erreichen, wenn Du weißt, was in jedem der Koffer, also sowohl beim Gegenüber als auch bei Dir steckt.

Last but not least: Du!

Zu guter Letzt geht es jetzt darum, dass Du in Handeln kommst!

Wie heißt es noch in dem alten Sprichwort? Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Vorbereitung ist unheimlich wichtig, aber selbst die beste Vorbereitung bringt nichts, wenn man sie nie umsetzt und anwendet.

Es braucht also neben der Vorbereitung auch eine gewisse Portion Mut und Selbstbewusstsein, um hier Erfolge nach Hause zu bringen.

Mit Selbstbewusstsein meine ich nicht Arroganz oder Dominanz, sondern vielmehr ein Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und den Mehrwert, den Du selbst als Person für das Unternehmen und auch das direkte Gegenüber hast.

Erfahrungen aus der Coaching Praxis

Für manche, um nicht zu sagen, für viele liegt hier der eigentliche Ursprung des Problems mit dem Thema der Selbstvermarktung: hinderliche Glaubenssätze.

Darf ich das wirklich fordern? Bin ich das wert?

Hier fällt mir direkt das Paygap zwischen Männern und Frauen ein. Es gibt etliche gesellschaftlich verankerte Glaubenssätze, die vor allem Frauen in unseren Breitengraden hier im Weg stehen.

Das sind Glaubenssätze, die Dir mitgegeben wurden, bewusst oder unbewusst durch Deine Familie und/oder die Gesellschaft.

Doch jetzt das Entscheidende: Glaubenssätze lassen sich ganz einfach auflösen.

Eine praxiserprobte Schritt-für-Schritt Anleitung zum Auflösen von Glaubenssätzen findest Du in dem Workbook „In 3 einfachen Schritten souverän und selbstsicher auftreten“.

Das Workbook ist perfekt für Dich, wenn Du

  • Dich besser verkaufen möchtest,
  • Limitierende Glaubenssätze auflösen möchtest,
  • Aus der Praxis bewährte Strategien haben möchtest.

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über den autor

Seit meiner frühesten Jugend studiere ich eine Kampfkunst. Was mich seit der ersten Sekunde bis heute daran fasziniert ist die Einfachheit und Logik, sowie dass sich die in der Kampfkunst enthaltenen Prinzipen auf nahezu jeden Lebenskontext übertragen lassen. Somit habe ich immer ein „Schweizertaschen Messer“ fürs Leben dabei. Dieses Wissen gebe ich mit einer großen Leidenschaft weiter.

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